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13. Sächsische Schulgeographentage in Chemitz

23.09.2016 07:30
24.09.2016 16:00

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Bezirksgruppe Chemnitz hat im Auftrag des Landesverbandes Sachsen und in Zusammenarbeit mit der TU Chemnitz und dem Sächsischen Industriemuseum Chemnitz die 13. Sächsischen Schulgeographentage vom 23. bis 24. September 2016 in Chemnitz vorbereitet und lädt Sie dazu herzlich ein.

Die 13. Sächsischen Schulgeographentage (EXT03818) widmen sich dem Thema

Chemnitzer Industriekultur mit Früh- und Spätschicht

Der Wirtschaftsraum Chemnitz ist ein traditionsreicher mitteldeutscher Industrie- und Wissenschaftsstandort mit einer historisch gewachsenen Industrielandschaft. In seiner facettenreichen Entwicklung gingen von hier, dem „sächsischen Manchester", wichtige Impulse für die Wirtschaft aus. Nicht nur der Maschinenbau, der hier eine seiner Geburtsstätten hatte, auch die Textilindustrie prägte über Jahrhunderte die Wirtschaftsstruktur der Chemnitzer Region. Chemnitz gilt heute als die in Mitteldeutschland am stärksten industrialisierte Region mit den Kernbranchen Automobilindustrie und Maschinenbau. Die Tagung möchte Ihnen die Geschichte der Region, eingebettet in die sächsische Industriegeschichte, näher bringen sowie die Ursprünge und den wirtschaftlichen Wandel vom altindustriellen Standort zur Wachstumsregion aufzeigen. Die Vorstellung eines schulpraxisbezogenen Lern-Forschungs-Projektes und der Besuch des Sächsischen Industriemuseums stellen dabei einen gedanklichen Anreiz für den eigenen Geographieunterricht dar. Mit den Exkursionen erhalten Sie die Möglichkeit neben einer Vertiefung des Hauptthemas auch die Gastgeberstadt Chemnitz als „Stadt der Moderne" und deren Umgebung näher kennen zu lernen.

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DW2016: Eric Sacher als Landessieger im Diercke Wissen-Wettbewerb 2016 auf Auszeichnungsveranstaltung gekürt

Seit dem 29. April ist es offiziell: Eric Sacher vom Städtischen Gymnasium Mittweida ist der diesjährige Landessieger im Diercke Wissen-Wettbewerb. Er setzte sich gegen 19039 Schüler aus 93 Schulen Sachsens durch. Eine entsprechende Gesamtübersicht findet sich unten. Zudem werden die 25 besten Geographieschüler jedes Bundeslandes unter www.diercke.de veröffentlicht.

Imagestudie zur Schulgeographie

Liebe Geographinnen und Geographen,

wie Sie vielleicht wissen, unterliegt die Schulgeographie einem ständigen Image- und Daseinskampf mit den Stundenkürzungen, Abwertungen zu einem Stadt-Land-Fluss-Fach, Zuammenfassung in ein Fächerkanon, etc. Diese Maßnahmen sind im Hinblick auf die bildungspolitische Ausrichtung, das Bildungspotenzial für die Schülerinnen und Schüler sowie für das Image der Schulgeographie schwer nachvollziehbar.
Es gibt veraltete (Hard & Wenzel, 1979; Köck, 1997), aber auch aktuelle (Gans & Hemmer (Hrsg.), 2015) Studien zu dieser Thematik. Das Fremdbild (Öffentlichkeit) ist dabei überraschend positiv gegenüber der Schulgeographie. Das Selbstbild der Geographie ist dabei weit aus differenzierter zu bewerten. Hard & Wenzel (1979, S. 264) konstatierten bereits vor mehr als 20 Jahren, „dass das schlechte Image und die Geringschätzung der Geographie nicht zuletzt im Herzen der Geographen selber leben (würde)“.
Leider konnte die aktuelle Studie (2015) die Perspektive der Schulgeographen bzw. Geographielehrer/-innen nicht beleuchten, welche aber direkt vom bildungspolitischen Daseinskampf und dem Image betroffen sind und ferner die Schulgeographie repräsentieren. An dieser Stelle lohnt es sich also weitere Untersuchungen anzustellen, um weitere Argumente für eine adäquate bildungspolitische Diskussion herauszuarbeiten.

Sächsischer Geopreis 2016

Der Landesverband Sachsen im Verband Deutscher Schulgeographen e.V. vergibt für das Jahr 2016 zum 12. Mal im Rahmen der Sächsischen Schulgeographentage den Sächsischen Geopreis an Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden Schulen des Freistaates Sachsen.
Mit dem Sächsischen Geopreis werden Schülerinnen und Schüler an sächsischen Oberschulen und Gymnasien ausgezeichnet, die auf geographischem Gebiet im Rahmen von Projekten, Kursen oder Arbeitsgemeinschaften besonders gute, wertvolle bzw. nutzbringende Ergebnisse erzielt haben. Zum Beispiel: anschauliche Modelle, interessante und informative Schautafeln, Power-Point-Präsentationen, selbst zusammengestellte Bücher/Sammlungen über geographische Phänomene und vieles mehr. Zu jeder Arbeit gehört ein Exposè, das diese erklärt und Gründe für ihr Zustandekommen erläutert.
Die Sieger werden vom Sächsischen Landesverband für einzelne Klassenstufen gestaffelt ermittelt:

  • Klassenstufen 5-7 der Oberschulen und Gymnasien
  • Klassenstufen 8-10 der Oberschulen und Gymnasien (außer Jahresarbeiten Klasse 10/GY)
  • Kursstufen 11-12 des Gymnasiums (einschließlich BELL und Jahresarbeiten Klasse 10/GY).

Keine Einschränkungen im Fach Geografie

Liebe Schulgeographen,
am Wochenende war in einem Artikel in der SZ (http://www.sz-online.de/sachsen/sachsen-schnuert-paket-gegen-fremdenfein...) zu lesen, dass im kommenden Schuljahr Geschichte wieder ein Pflichtfach sein wird. Unser Mitglied Holger Walther machte mich darauf aufmerksam. Vielen Dank. Er und ich stellten eine Anfrage an die Pressestelle des SMK bezüglich der Auswirkungen auf unser Fach Geographie. Wir erhielten beide diese Antwort von Frau Dr. Susann Meerheim: "... habe ich erfahren, dass es keine Einschränkungen bei dem Fach Geografie geben wird. Das heißt: Geschichte und Geografie ist bis 10. Klasse Pflicht. Es wird keine Stundenkürzungen und keine Abwahlmöglichkeit für diese zwei Fächer geben. ..."
Dies wäre eine sehr gute Nachricht für unser Fach an der Oberschule. Wir werden Sie weiter auf dem Laufenden halten.
Simone Reutemann
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